Ingenieure, die sich für eine Karriere im akademischen Umfeld entscheiden, werden in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L) bezahlt. Beide Verträge umfassen insgesamt 15 Lohnniveaus, wobei Doktoranden und Postdocs in der Regel in lohngruppe 13 (E 13) eingeteilt werden. Innerhalb der einzelnen Bandbreiten wird zwischen verschiedenen Erfahrungsstufen weiter unterschieden, weshalb das Gehalt eines wissenschaftlichen Mitarbeiters ohne Personalverantwortung zwischen ca. 3.600 und 5.400 € pro Monat liegen kann. Professoren, deren Gehälter nach den sogenannten W-Gehältern festgelegt werden, erhalten folgende Verdienste: “Es gab zähe Verhandlungen”, sagte Thomas Bäumer, Vizepräsident des Bundesverbandes der Arbeitgeberverbände (BAP). Um einen Tarifvertrag zu erreichen, sind die Arbeitgeber an die Grenze der Belastungen des Unternehmens gegangen. Es ist zu befürchten, dass die Qualifikationen, insbesondere in den neuen Bundesländern, die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern erheblich erschweren werden. Mit dieser Tarifvereinbarung wird die Zahl der Leiharbeiter im Osten deutlich steigen, die deutlich mehr verdienen werden als die Festangestellten.” Je länger ein Ingenieur im Beruf arbeitet, desto höher ist sein Gehalt. Dies gilt insbesondere für das Engineering, wie der aktuelle Gehaltstest des Online-Portals ingenieurkarriere.de zeigt. Während ein bis zwei Jahre Berufserfahrung ein jährliches Bruttogehalt von rund 46.600 € bringen; dieser steigt nach sechs bis elf Jahren um rund 10.000 Euro. Nach weiteren fünf Jahren steigt dieses Gehalt auf durchschnittlich 62.600 Euro und steigt mit 16 bis 20 Jahren Berufserfahrung auf rund 68.000 Euro. Auch die Verantwortung innerhalb eines Arbeitsplatzes wächst oft mit der Zeit, was sich auch auf das Einkommen auswirkt. So kann beispielsweise ein Ingenieur mit Projektmanagement-Verantwortung in dieser Position nach drei bis fünf Jahren rund 56.900 Euro verdienen.

Ingenieure, die im Laufe ihrer Karriere personelle Aufgaben übernehmen und Team- oder Gruppenleiter werden, erhalten nach der gleichen Zeit durchschnittlich 57.500 Euro. Dieser Parameter definiert die Industrieunternehmen, auf die die TV-BZ angewendet wird. So sieht Art. 1 Nr. 2 TV BZ ME vor, dass die relativ hohen Zuschläge laut TV BZ ME nur für Arbeiten in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gelten. Das TV BZ ME muss von allen Zeitarbeitsfirmen angewendet werden, die das iGZ/BAP-TV anwenden, da die TV BZs Teil der Tarifverträge von iGZ und BAP sind. Zeitarbeitsfirmen sind nicht verpflichtet, das TV BZ ME anzuwenden, wenn sie ihre Mitarbeiter auf der Grundlage von Gleichbehandlungsgrundsätzen abtreten und wenn sie den iGZ/BAP-Tarifverträgen mit ihren Mitarbeitern nicht zugestimmt haben. Als Voraussetzung für den Anspruch des Zeitarbeitnehmers auf Industriezuschläge im Rahmen eines Branchenzuschlagsabkommens (TV BZ) muss die jeweilige TV-BZ für den jeweiligen Leiharbeitnehmer gelten.

Derzeit sind die TV BZs nur für Zeitarbeitskräfte in Industrieunternehmen relevant. (weiterlesen…) Die folgenden Erläuterungen basieren auf dem Beispiel des Tarifvertrags für Industriezuschläge für die Metall- und Elektroindustrie (TV BZ ME). Gestern wurde mit der Gewerkschaft für Zeitarbeit (VGZ), die die Arbeitgeberseite vertritt, eine neue Lohnvereinbarung für den deutschen Zeitarbeitssektor geschlossen, die sich mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund über die neuen Tarife verständigt. Der Tarifvertrag gilt nur für Arbeitnehmer, die als Leiharbeitnehmer bei einem Kunden arbeiten. Selbständige oder Arbeitnehmer, die auf der Grundlage eines Arbeitsvertrags arbeiten, sind nicht erfasst. Die Art der (gewerblichen oder industriellen) Tätigkeit des Zeitarbeitnehmers ist unerheblich.